Schulprogramm

der

Vorstadt-Grundschule

3. Grundschule

Heinrich-Dorrenbach-Straße 01

15344 Strausberg

 

(   03341 422045

Ê   03341 445778

:   sekretariat@vorstadt-grundschule.de

 

 

 

Schulprogramm der Vorstadt-Grundschule Strausberg

 

 

 

  1. Leitbild

 

  1. Wir über uns
  • Umfeld und Schulgelände
  • Ausstattung/Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

  1. Unterrichtsorganisation und Entwicklungsschwerpunkte
  • Unterrichtsformen
  • Kompetenzentwicklung
  • Fordern und Fördern

 

  1. Fachkonferenzen

 

  1. Einschätzung und Bewertung

 

  1. Zusammenarbeit Elternhaus und Schule
  • Elternbeitrag bei der Umsetzung und Ziele der Schule
  • Aktive Mitarbeit in schulischen Gremien

 

  1. Kooperationspartner und außerunterrichtliche Angebote

 

  1. Traditionen im Schulleben
  • Höhepunkte und Teilnahmen an Wettbewerben
  • Projekte und Exkursionen
  • Schnupperkurse für Schulanfänger

 

  1. Arbeit der Schulstation

 

 

 

1.      Leitbild

 

V     =     Verantwortung

O     =     ohne Gewalt

R     =     Regeln

S     =     Spielen

T     =     Taten

A     =     Aktivitäten

D     =     Denken

T     =     Träume verwirklichen

 

Grundschule

 

 

 

 

Leitsätze der Vorstadt-Grundschule Strausberg

 

  • Wir leiten jedes Kind durch individuelle Förderung zum selbständigen, eigenverantwortlichen, gemeinschaftlichen und motivierten Lernen an und begleiten es dabei.

 

  • Wir betrachten jedes Kind als Persönlichkeit, handeln ihm zugewandt mit transparenten Strukturen und sind Vorbild.

 

  • Alle Schülerinnen und Schüler gehen verständnisvoll, offen, freundlich und höflich miteinander um.

 

  • Wir arbeiten sachlich und zuverlässig miteinander, planen und handeln zielgerichtet und sehen Fortbildung als festen Bestandteil unserer Arbeit an.

 

  • Wir präsentieren unsere Arbeit, Erfolge und Ergebnisse regelmäßig der Öffentlichkeit.

 

  • Wir kooperieren mit verschiedenen Partnern.

 

 

 

 

2.      Wir über uns

 

  • Umfeld und Schulgelände

 

Unsere Schule ist seit 1991 eine Grundschule. Als Schule besteht sie jedoch schon seit 1966.

 

Wir sind eine zweizügige Grundschule mit 12 Klassen und ca. 280 Schülerinnen und Schülern.

 

Von 1998 bis 2008 wurde das Gebäude rekonstruiert. Die Räume zur Südseite wurden mit einer modernen Sonnenschutzanlage ausgestattet und auf dem Dach bekam das Gebäude eine Photovoltaik-Anlage, die uns ein energiesparendes Arbeiten ermöglicht.

 

Die Schule befindet sich in zentraler Lage der Strausberger Vorstadt und ist günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn, Straßenbahn und Bus), zu Fuß oder sicher mit dem Rad auf dem europäischen Radweg (R1) zu erreichen.

 

In unmittelbarer Nähe befinden sich für die Nachmittagsbetreuung die Kindertagesstätten "Juri-Gagarin" und "Wirbelwind", die auch eine Hortbetreuung für unsere Schülerinnen und Schüler anbieten. Direkt am Schulgebäude ist ein Jugendclub.

 

Im Laufe der letzten Jahre wurde das Umfeld der Schule attraktiver gestaltet. 1996 entstand auf dem Schulhof ein Verkehrsgarten, der für Übungsstunden im sicheren Straßenverkehr genutzt wird. 1997 wurde die Modernisierung der Turnhalle abgeschlossen. Viele Vereine haben hier am Nachmittag eine Möglichkeit gefunden, ihrem Bedürfnis nach Sport nachzugehen.

 

Das Gelände der Schule erhielt 2009 einen "Bolzplatz". Dort können nun unsere Schülerinnen und Schüler sicher Fußball und Basketball spielen. Mit tatkräftiger Unterstützung des Schulträgers und vor allem auch der Eltern besitzen wir seit 2012/2013 eine Tischtennisplatte und ein Klettergerüst auf dem Schulhof. Die Beschäftigung während der Pausen ist für unsere Schülerinnen und Schüler interessanter und bewegungsreicher geworden. 2014 wurden ein Trambolin und ein Slakline aufgebaut.

 

Wir planen weiter. Ab 2015 wird der Schulhof mit weiteren kindgerechten Spielgeräten, einer Sportanlage und einem Naturlehrpfad gestaltet.

 

 

  • Ausstattung/Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

  • Klassenräume                                                        :             12 Räume
  • Fachräume                           :                                             
    • Wirtschaft-Arbeit-Technik W-A-T                            2 Räume
    • Kunsterziehung                                                         1 Raum
    • Biologie/Physik                                                          1 Raum
    • Medienkabinett                                                          1 Raum

(neu ausgestattet 2015)

  • Räumlichkeiten für die Arbeit in kleinen Gruppen:       2 Räume
  • Im alten Anbau haben wir uns einen Fachraum für den Musikunterricht gestaltet.

 

Im Zuge der Modernisierung bekam auch der Speisesaal ein ansprechendes und modernes Aussehen. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler von der Firma "Sodexo" ein ansprechendes Wahlessen in Form eines Buffets.

 

Die Bühne in der Mitte des Saales lädt zu vielen Veranstaltungen wie Schuleinführung, Abschlussveranstaltung der Klassenstufe 6 oder ähnliche schulische Höhepunkte. Ebenfalls wird der große Saal gern vom Bürgerverein oder andere Versammlungen der umliegenden Vorstadt-Bewohner genutzt.

 

An unserer Grundschule arbeiten nicht nur Lehrerinnen und Lehrer. Sie werden unterstützt von einer Sonderpädagogin, zwei Hausmeistern und einer Schulsekretärin.

 

 

 

 

 

 

3.      Unterrichtsorganisation und

         Kompetenzentwicklung

 

  • Unterrichtsformen

 

Schwerpunkt und Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und ihre Selbständigkeit zu fördern.

 

  • Berücksichtigung von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen
  • Langfristige und enge Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten (Schnupperkurse)
  • Information der Eltern über Lernhilfen und Unterstützung der Lernerfolge ihres Kindes
  • Aufarbeitung der Ergebnisse der Lernstandsanalysen und Vergleichsarbeiten
  • Binnendifferenzierung im Unterricht
  • Unterrichtsplanung und -gestaltung orientiert sich konsequent an den Rahmenlehrplänen
  • Verwirklichung einer soliden Bildungs- und Erziehungsarbeit
  • Einsatz vielfältiger Unterrichtsmethoden zur Forderung und Förderung jeder einzelnen Schülerin, jedes einzelnen Schülers
  • Erstellen individuelle Lernpläne
  • Herausbildung von Lernstrategien
  • Fächerübergreifendes Methodentraining für Schülerinnen und Schüler (z. B. Umgang mit Sachtexten, Heftführung, Vorbereitung auf Kontrollen)
  • Ergänzung durch fachspezifische Unterrichtsmethoden (z. B. Arbeit an der Karte)
  • Anschauliche und lebendige Gestaltung des Unterrichts wird ergänzt durch Unterrichtsgänge, Exkursionen, Projekte und Klassenfahrten (Arbeitsplan der Schule)

 

Offene Unterrichtsformen zur Entwicklung der Selbständigkeit

 

  • Formen des offenen Unterrichts stehen bei uns im Vordergrund und haben sich bewährt
  • Starke Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Planung und Realisierung ihres Lernens und schulischen Lenbens
  • Zunehmend selbständige Gestaltung des Lernprozesses
  • Möglichkeit der Selbstkontrolle muss gegeben sein

 

  • Lernen an Stationen: zu einem Themenkomplex in einem Fach große Vielfalt an Aufgabenstellungen und Arbeitsmaterialien bereitstellen, ein differenziertes Angebot entsteht
  • Lernwerkstatt: erweiterter Stationsbetrieb, der zu einem Thema vielfältige fächerübergreifende Angebote zur Verfügung stellt, Hauptmerkmal sind handelnde, praktisch orientierte Stationen
  • Freie Arbeit: Schülerinnen und Schüler können Unterrichtsinhalte mitplanen und -gestalten, neben zur Verfügung gestelltem Material auch eigene zusätzliche Materialien, gemeinsamer Austausch
  • Tagesplanarbeit/Wochenplanunterricht: Schülerinnen und Schüler bestimmen weitgehend Lerntempo, Lernrhythmus und Lernanspruch selbst, Grundlage sind von der Lehrerin oder vom Lehrer in Form eines Plans ausgehändigte Aufträge unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, Lernanreize durch Zusatzangebote
  • Projektunterricht: behandelt ein Thema, das fächer- oder auch klassenübergreifend erarbeitet wird, gemeinsame Planung und Durchführung bis zum Ergebnis bzw. der Problemlösung, Abschluss bildet immer die Präsentation der Arbeitsergebnisse in unterschiedlicher Form

 

  • Kompetenzentwicklung

 

  • Entwicklung der sozialen Kompetenz

 

  • Fähigkeiten und innere Einsicht im Umgang miteinander (Klassenregeln aufstellen)
  • Fähigkeiten zum Aufbau und zur Pflege von Beziehungen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • Verantwortungsbereitschaft

 

  • Vermittlung von Werten und Normen entsprechen den Fähigkeiten der jeweiligen Jahrgangsstufe und Klassensituation
  • Einheitliches Vorgehen bei der Vermittlung von notwendigen Gewohnheiten und Verhaltensweisen für den Wissenserwerb und die Durchsetzung von Normen
  • Kennenlernen und praktizieren der Schritte zur Konfliktschlichtung bzw. Konfliktlösung (Unterstützung der AG "Schulengel")
  • Schülerrat erörtert aufgetretene Probleme
  • Konsequentes Vorgehen bei der Durchsetzung der Hausordnung

 

  • Übernehmen von Pflichten im Klassenraum, Schulhaus und Schulgelände sowie Ämtern innerhalb der Klasse
  • Regelmäßige Einschätzung der eigenen Arbeit

 

  • Mit selbständigem Handeln werden die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, ihre Lernfähigkeit zu entwickeln und zu stärken.
  • Sie lernen, für ihr Handeln und ihre Arbeit selbst verantwortlich zu sein und diese nach entsprechenden Kriterien einzuschätzen.
  • die Schülerinnen und Schüler erwerben Voraussetzungen zur Orientierung und zum Handeln in ihrer Lebenswelt.
  • Sachkompetenz

 

  • Erlernen grundlegender Fakten und Erkenntnisse
  • übertragen grundlegender Kenntnisse auf bekannte und neue Sachverhalte
  • Finden eigener Lösungsansätze und Lösungen
  • Erkennen wesentlicher Fakten
  • Anwenden von Fachbegriffen
  • fächerübergreifende Wissensanwendung

 

  • Methodenkompetenz

 

  • Fähigkeit, Informationen zu beschaffen
  • Ergebnisse richtig interpretieren und präsentieren
  • Fähigkeit zum Lösen von Problemen
  • Lesekompetenz, Lesestrategien als Basis für Wissensaneignung
  • Beherrschung elementarer Lern- und Arbeitstechniken, Gesprächs- und Kooperationstechniken

 

  • Lesekompetenz

 

Schulinternes Lesecurriculum - LESEN IM UNTERRICHT

Einleitung: Leseförderung als fächerübergreifende Aufgabe in der Grundschule

 

Nach den Ergebnissen von PISA, IGLU und anderen aussagefähigen Tests zu den Leseleistungen der Schülerinnen und Schüler wurde die fächerübergreifende Förderung und Ausbildung von Lesekompetenzen zu einer äußerst wichtigen Aufgabe der Bildung erklärt. Schulen müssen sich noch mehr als bisher der Herausforderung einer sicheren Lesekompetenz stellen.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer der Vorstadt-Grundschule Strausberg arbeiten bereits ab der ersten Klasse nach dem Stufenmodell zur Entwicklung des Wortlesens von G. Scheerer-Neumann.

 

Es wird durch eine Handreichung zur Leseförderung der Lesefertigkeit und dem Leseverständnis ergänzt. Die hier existierenden Lesestufen sind fließend, individuell, differenziert und jahrgangsübergreifend konzipiert.

 

Ein schulinternes Lesecurriculum hebt diese Anstrengungen auf ein noch höheres Niveau und erlebt in seiner Umsetzung durch alle Fachlehrerinnen und Fachlehrer eine enorme Weiterentwicklung.

 

Tägliche pädagogische Erfahrungen bereichern dieses Konzept. Es soll in seiner Umsetzung offen sein für kreatives und selbstständiges Lernen. Bewährte Strategien bilden dabei eine bedeutende Basis. Sie werden durch handlungsorientierte Unterrichtsmethoden sinnvoll ergänzt, in denen Raum ist für leistungdifferenziertes Herangehen, für offene Unterrichtsformen und fächerübergreifende Projekte. Fachkonferenzen dienen dem Erfahrungsaustausch und dem Vorstellen von neuen Ideen. Wir lernen von und miteinander. Fort- und Weiterbildungen finden so einen noch größeren Wirkungskreis.

 

Unsere Konzeption ist in einzelne Fächer unterteilt, die auf dem Bildungsserver zum Lesecurriculum benannt werden. Für einige Fächer haben wir bereits ergänzend konzeptionelle Vorstellungen entwickelt. Weitere sollen folgen. Es soll damit die Besonderheit jedes Faches, aber auch die notwendige fächerübergreifende Arbeit deutlich machen.

 

Alle benannten praktischen Umsetzungen finden sich als "Schulinternes Nachschlagewerk zur Ausbildung von Lesekompetenz im Unterricht" in einem Ordner wieder. Er soll ständig durch wertvolle Unterrichtserfahrungen der Kolleginnen und Kollegen bereichert werden.

 

Da der Deutschunterricht eine zentrale Stellung einnimmt, sind die methodischen Anregungen unter Punkt 1 unserer Konzeption besonders ausführlich dargestellt.

 

  • Fordern und Fördern

 

Förderungs- und Differenzierungsmaßnahmen finden als Einzel- oder Gruppenförderung statt, Förderung für Schülerinnen und Schüler mit LRS und Teilleistungsstörungen in Mathematik.

 

Forderung leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Neigungen ab Klasse 5.

 

Die Diagnostik der LRS und Dyskalkulie wird von kompetenten und erfahrenen Kolleginnen durchgeführt. Förderpläne werden von den Klassenleiterinnen und Fachlehrerinnen erstellt.

 

Der Ausbau der Förder- und Fordermaßnahmen im Unterricht und den Unterricht ergänzend wird stets von allen Kolleginnen und Kollegen sehr engagiert verwirklicht.

 

Wir nehmen als verantwortungsvolles Kollegium diese Herausforderung an, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf zu helfen.

 

Die Vorstadt-Grundschule Strausberg hat zu dieser besonderen Verantwortung den Schülerinnen und Schülern gegenüber folgende konzeptionelle Schwerpunkte im Bereich der Förderung/Forderung erstellt:

 

  • Frühzeitige Erkennung von besonderem Förderbedarf/besonderen Begabungen und Neigungen bei Schülerinnen und Schülern:

 

  • In enger Zusammenarbeit mit den Kitas der Stadt wird bereits ein Jahr vor der Einschulung der Kinder ein eventueller sonderpädagogischer Förderbedarf ermittelt und gemeinsam mit den Familien ein Feststellungsverfahren eingeleitet. Diese Arbeit wird von einer Kollegin das ganze Schuljahr geleitet und koordiniert.
  • Das im Jahr 2014 erstmals durchgeführte Diagnoseverfahren für die Schulanfänger hob das bisherige Konzept auf eine qualitativ hohe Stufe.
  • Das Screening-Verfahren ,,Schulstarter“ ermöglicht eine qualifizierte Beurteilung der Kinder. Besonders positiv ist dabei die Möglichkeit, aufgrund der ermittelten Ergebnisse weitere notwendige Diagnostik oder individuelle Förderung der Schüler einzuleiten. Diese kann unterstützend zu den eventuell einzuleitenden Förderverfahren in der 1. Klasse wirken. Parallel dazu können auch Begabungen und Neigungen frühzeitig gefördert werden.
  • Auf der Grundlage des Screening-Verfahrens und der SCHOLAS-TIK-Studie des Max-Planck-Instituts für Psychologische Forschung sind wichtige Bausteine ausgewählt worden. Die ausführliche Konzeption liegt jederzeit zur Einsicht bei der Schulleitung vor.

 

  • Gewährleistung kontinuierlicher Förderung und Forderung im qualitativ/hochwertigen Unterricht

 

Es ist unbedingt notwendig, den hochentwickelten Anspruch eines leistungs-differenzierten Unterrichts herauszustellen. Unsere pädagogische Tätigkeit ist von dem Leitspruch "Keiner darf zurück bleiben" getragen. Schwerpunkte, um dies zu realisieren sind:

  • Planung und Realisierung eines leistungsdifferenzierten Unterrichts mit entsprechenden Arbeitsmaterialien zur Lernunterstützung (z.B. Förderkoffer "Meine Fibel- Klasse 1 - 2", "Förder- und Forderkartei in Mathematik mit Selbstkontrolle" usw.)
  • Dokumentation des individuellen Lernweges jeden Schülers im Portfolio
  • Individuelle Förderpläne für jeden Schüler
  • Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Lernen" nach entsprechenden Rahmenlehrplan und Erstellung eines individuellen Förderplans für diese Schülerinnen und Schüler
  • Langfristige Orientierung der Stundenzuweisung für sonderpädagogischen Förderbedarf
  • Temporäre kleine Lerngruppen im Förderunterricht/gleichzeitig Möglichkeiten zur Unterstützung von Begabungen und besonderen Neigungen
  • Absprache in Klassenkonferenzen und Fachkonferenzen zu diesen Themen (z. B. fächerübergreifend: Lesekompetenzentwicklung)
  • Sprachentwicklung in der Schuleingangsphase nach Maria-Anna Rose/Rudolf Kretschmann/Ute Meinders und Sprachförderung ab fünf Jahre nach Herbert Günther seit dem Schuljahr 2014/2015
  • Gemeinsamer Unterricht mit sonderpädagogischer Lehrkraft
  • Erteilen von Nachteilsausgleich bei Schülerinnen und Schüler mit LRS und Dyskalkulie durch die Klassenkonferenz
  • Forderung besonders begabter und interessierter Schülerinnen und Schüler durch:
    • Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben

 

  • Ständige Beobachtung/Überprüfung von Schülerinnen und Schülern mit eventuell einzuleitenden sonderpädagogischen Förderbedarf

 

Eine ganz besondere Verantwortung tragen hier alle Kolleginnen und Kollegen, da durch die Vorgabe von festen Terminen zur Einleitung eines Feststellungsverfahrens durch das Landesamt für Schule und Lehrerbildung, Regionalstelle Frankfurt (Oder), keine Versäumnisse eintreten dürfen. Die Vorstadt-Grundschule Strausberg kann zu Recht mit Stolz auf eine jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern, dem Diagnostischen Team und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem Schulpsychologischen Dienst und anderen schulischen Einrichtungen zurückblicken. Der Einsatz einer Kollegin als Koordinatorin für sonderpädagogischen Förderbedarf hat sich dabei sehr bewährt.

 

Um den Schülerinnen und Schülern ihren individuellen Lernweg noch optimaler zu ermöglichen, werden noch intensiver:

 

  • Beobachtungen, Diagnosetests, ILEA, Orientierungs- und Vergleichsarbeiten genutzt, um eventuelle Fördermaßnahmen zeitnah greifen zu lassen
  • kleine Teams an entsprechenden Themen arbeiten und ihre Ergebnisse, Vorschläge zur Optimierung usw. in Lehrerkonferenzen vorstellen
  • Weiterbildungsangebote genutzt, um noch professioneller mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Landesamt für Schule und Lehrerbildung, Regionalstelle Frankfurt (Oder), zusammenzuarbeiten (z. B. 2014/2015 Arbeitsgruppen der SpFB MOL)
  • überschulischer Erfahrungsaustausch durchgeführt (in Fortbildungsveranstaltungen)
  • der Übergang zur Sek 1 (Ü7) mit den weiterführenden Schulen koordiniert (z. B. Tag der offenen Tür und Besuch dieser Schulen)

 

 

 

 

 

  1. Fachkonferenzen

 

An unserer Grundschule arbeiten folgende Fachkonferenzen:

 

  1. Deutsch
  2. Mathematik
  3. Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und Sachunterricht
  4. Englisch
  5. Sport

 

  1. Fachkonferenz Deutsch

 

Die Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereiches Deutsche Sprache arbeiten

engagiert an der Umsetzung der Vorgaben des Rahmenlehrplanes. Es steht nicht nur die Vermittlung eines soliden Basiswissens in den Bereichen Deutsche Sprache und Literatur im Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, Freude am Erlernen der Sprache zu vermitteln, das Schreiben als Kulturform zu pflegen, den Kindern Spaß und Freude am Lesen zu vermitteln. Dabei wird die Entwicklung fachlicher und sozialer Kompetenzen nicht außer Acht gelassen.

  • Alle Schülerinnen und Schüler besuchen im Rahmen des Unterrichtes Theatervorstellungen in Berliner Theatern.
  • Sie lernen, was man bei einem Bibliotheksbesuch beachten sollte.
  • Regelmäßig lesen interessierte Schülerinnen und Schüler in den Kindertagesstätten jüngeren Kindern vor.
  • Jährlich findet ein Lesewettbewerb der "Stiftung Lesen" statt.
  • Der beste Leser der sechsten Klassen nimmt am regionalen Lesewettbewerb der "Stiftung Lesen" teil.
  • Großen Anklang findet unser "Lesetag der Lehrerinnen und Lehrer" bei unseren Schülerinnen und Schülern. Jede Lehrerin und jeder Lehrer stellt sein Lieblingskinderbuch vor.

 

  1. Fachkonferenz Mathematik

 

Die Fachkonferenz Mathematik arbeitet daran, den Schülerinnen und Schülern ein fortschreitendes und aufbauendes Lernen im Fach zu ermöglichen und sie ihren Kompetenzzuwachs erleben zu lassen. Sie erfahren Möglichkeiten und Grenzen der mathematischen Erschließung ihrer Lebenswelt.

 

            Ziele sind:

  • Entwicklung von Freude und Interesse der Schülerinnen und Schüler am Fach im Unterricht und durch Wettbewerbe wie z. B. die Mathematik-Olympiaden und der weltweite Känguru-Wettbewerb.
  • Einbeziehung der Medien in den Unterricht wie z. B. das Arbeiten in den Lernprogrammen ab Klasse 2.
  • Erkennen und Fördern der Schülerinnen und Schüler mit Verdacht auf Dyskalkulie. Dazu werden in den Klassen 2 und 3 entsprechende Tests durchgeführt.
  • Mitarbeit und Durchführung bei dem Konzept "Nachhaltige Energien".

 

  1. Fachkonferenz Gesellschaftswissenschaften

 

Das zentrale Thema, dass alle Klassenstufen begleiten soll, ist das Thema "Erneuerbare Energien".

 

Dieses Konzept möchte mit seinen vielfältigen Themenbereichen in das Grundverständnis "Erneuerbare Energien" einführen, bestimmt Punkte verständlich erläutern sowie Hilfen für einen vielfältigen und kindgerechten Umgang mit diesen Themen bieten.

 

Die Schülerinnen und Schüler werden an verschiedenen Themen, an denen sie Interesse haben, Fragen und Lernweisen einbringen können und darauf aufbauend ihren Horizont erweitern. Dies erfordert ein Lernen mit Kopf, Herz und der Hand. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler sollen über das Thema nachdenken, darüber sprechen, dazu basteln, zeichnen und malen und praktische Werke anfertigen.

 

Wir werden gemeinsam mit Hilfe von Unterrichtsgängen und Exkursionen unsere Umwelt kennen- und verstehen lernen sowie im praktischen Umgang sachgerecht handeln.

 

Darüber hinaus möchten wir die Freiräume im Rahmenplan verantwortungsvoll und kreativ nutzen um dabei einen interessanten und lebendigen Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern gestalten. Der Unterricht soll kindgerecht und offen sein und einen Beitrag leisten, den Kindern einen bewussten Umgang mit der Umwelt zu vermitteln.

 

  1. Fachkonferenz Englisch

 

Die Förderung kommunikativer Fertigkeiten ist das grundlegende Ziel des Englischunterrichtes. Hierbei arbeiten alle Kolleginnen und Kollegen der Fachkonferenz gemeinsam daran, diese Zielstellung entsprechend des Rahmenlehrplanes in den jeweiligen Klassenstufen zu erreichen.

 

Diese Prinzipien sind uns besonders wichtig:

 

  • Ganzheitlichkeit, multisensorische Angebote
  • Anschaulichkeit
  • Methodische Vielfalt
  • Lernen in Aktionseinheiten/handlungsorientierte Lernen, Sprechen und Tun
  • Ermöglichung von Lernzuwachs
  • Emotionales Lernen
  • Nachdenken über Lernen (lerning awareness)
  • Lernen durch Bewegung

 

  1. Fachkonferenz Sport

 

Ziel ist das systematische Erlernen und Üben von Bewegungsformen, das Trainieren körperlicher Funktionen und Fähigkeiten, das Reflektieren und Einüben von (Sozial)-Verhalten und das Lernen und Einhalten von Regeln.

 

Die Schule muss offene Bewegungsmöglichkeiten bereitstellen und die individuelle Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen.

Dies gilt nicht nur für den Sportunterricht. Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Einsicht geführt werden, dass es wichtig ist, aktive Bewegung eine sinnvolle Bereicherung ihres Tagesablaufes ist.

 

Um dieses Ziel zu erreichen werden Wettkämpfe ("Jugend trainiert für Olympia"), das Ablegen des Sportabzeichens, Durchführung von EMOTIKON und ein Sportfest durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

  1. Einschätzung und Bewertung

 

  • Konsequente Wertung der Unterrichtsbeiträge
  • Würdigung guter Lernergebnisse und weitgehend Motivierung bei Problemen
  • den Schülerinnen und Schülern sind Kriterien der Bewertung vermittelt worden
  • einheitlicher differenzierter Bewertungsmaßstab nach Klassenstufen für mündliche und schriftliche Leistungen
  • Fachspezifische Festlegungen zur Bewertung werden in den Fachkonferenzen getroffen (z. B. Bewertung von Diktaten in der Fachkonferenz Deutsch)

 

  • Leistungsbewertung Klasse 2 bis 4

 

%

95 - 100

77 - 94

60 - 76

45 - 59

15 - 44

0 - 14

Zensur

1

2

3

4

5

6

 

  • Leistungsbewertung Klasse 5 bis 6

 

%

96 - 100

80 - 95

63 - 79

45 - 62

16 - 44

0 - 15

Zensur

1

2

3

4

5

6

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Zusammenarbeit Elternhaus und Schule

 

  • Elternbeitrag bei der Umsetzung der pädagogischen Ziele der Schule

 

  • Kinder können sich bei Schulbeginn selbständig an- und ausziehen sowie ihre Schuhe zubinden
  • Eltern und Kinder üben den sicheren Schulweg schon vor Schulbeginn
  • Auswertung des Unterrichts am Nachmittag, um mündliches Sprechen zu fördern
  • Gemeinsames Packen der Mappe sowie Kontrolle der Federtasche
  • vortragen des Hausaufgabenheftes am Anfang, später allein
  • Aufgaben für Kinder in kleinen Briefen formulieren, um gleichzeitig das Lesen zu fördern
  • Schulung von Fertigkeiten im ordentlichen Umgang mit Arbeitsmitteln
  • bewusst machen der schulischen Pflichten, entsprechende Zeiteinteilung mit den Kindern üben
  • Einbeziehen von Nachschlagewerken zur Erledigung von Hausaufgaben
  • anleiten und unterstützen beim Sammeln von Materialien für Vorträge und Projekte
  • Kontrolle bei der bewussten Anwendung von Lerntechniken bei der Erledigung der Hausaufgaben, dem Festigen von Unterrichtsstoff und der fachlichen Vorbereitung auf den Unterricht, Unterstützung von Lernpatenschaften im Krankheitsfall, Erziehung zum Verantwortungsbewusstsein
  • organisieren und kontrollieren der Nacharbeit von versäumten Unterrichtsstoff
  • Förderung von Wertvorstellung
  • altersgerechte Aufgaben innerhalb der Familie übertragen, Planung selber überlassen und Auswirkungen auf das Familienleben darstellen
  • Dinge des öffentlichen Lebens selbst erledigen lassen

 

  • Aktive Mitarbeit in schulischen Gremien

 

  • Elternversammlung
  • Elternkonferenz
  • Konferenz der Schülerinnen und Schüler
  • Schulkonferenz

 

In der Regel treffen sich die Gremien dreimal im Schuljahr, um über wichtige Dinge des Schullebens zu beraten und Beschlüsse zu fassen.

 

 

 

 

 

  1. Kooperationspartner und außerunterrichtliche Angebote

 

  • Kooperationspartner

 

  • Kindertagesstätte "Wirbelwind" und DRK Kindertagesstätte "Juri-Gagarin"
  • Lise-Meitner Oberschule Strausberg, Am Försterweg 05, 15344 Strausberg
  • Sparkasse Märkisch-Oderland, Rudolf-Egelhofer-Straße 12, 15344 Strausberg
  • Polizeidirektion Frankfurt (Oder), Polizeiinspektion Märkisch-Oderland, Prävention, Kastanienallee 40, 15344 Strausberg
  • Fanfarenzug Strausberg des KSC Strausberg e. V., Jugendsporthaus Wriezener Str. 30 D, 15344 Strausberg
  • Kreissportbund MOL e.V., Wohnpark Rotkäppchen 1, 15306 Seelow
  • SV Mühlenberg Strausberg
  • Sozialer Hilfeverband Strausberg e. V, Anerkannter Träger der Jugendhilfe, Garzauer Chaussee 01, 15344 Strausberg, Schulsozialarbeit,

 

  • Außerunterrichtliche Arbeit

 

  • Kardo
  • Breitensport
  • Volleyball
  • Fußball
  • Arbeitsgemeinschaft Kunsterziehung
  • Arbeitsgemeinschaft Singen und Tanzen
  • Fanfarenzug
  • Arbeitsgemeinschaft Angeln
  • Arbeitsgemeinschaft Schulengel
  • Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt                       Klassenstufen 5 bis 6

 

Fakultatives Angebot des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.:

 

  • Humanistische Lebenskunde     Klassen 1 bis 4

 

 

 

 

 

  1. Traditionen und Schulleben

 

  • Höhepunkte des Schuljahres und Teilnahme an Wettbewerben

 

  • Herbststaffellauf                                                                September
  • Weihnachtsprogramm/-basar                                          Dezember
  • Lehrerinnen und Lehrer lesen für Schüler                       April
  • Verkehrsprojektwoche                                                      Mai
  • Besuch in der Heinrich-Mann-Bibliothek                        Klassen 1 bis 6
  • Schnuppertage für die Schulanfänger                             Mai
  • Schulfest                                                                             Juli
  • Vorlesewettbewerb Klassen 2 bis 6                                November
  • Sportfest                                                                             Juni
  • Wandertage, Klassenfahrten
  • Auszeichnungsveranstaltung für unsere Besten             Juli
  • Einschulungsprogramm                                                    August
  • Theaterbesuche                                                                 ganzjährig
  • Methodentraining in der 1. Schulwoche
  • Schülerinnen und Schüler lesen für die Kindergartenkinder          ganzjährig
  • Feierliche Verabschiedung der Schulabgänger              Juli

 

Teilnahme in Wettbewerben

 

  • Känguru-Wettbewerb                                                        März
  • Mathematik-Olympiade                                                    September Klassen 3 bis 6
  •                                                                                             März Klassen 1 und 2
  • Big Challenge                                                                   Juni
  • Biologie-Olympiade                                                         Juni
  • Jugend trainiert für Olympia                                            ganzjährig
  • Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels         Klassenstufe 6
  • Ausstellungen durch die Kunst AG in der Sparkasse

 

  • Projekte

 

  • Gesunde Lebensweise (Sodexo)                                        Klassen 1
  • Bus-Schule                                                                             Klassen 1
  • Igel                                                                                           Klassen 2
  • Geh nicht mit Fremden mit                                                   Klassen 2
  • Ein Baum erzählt-Besuch beim Förster                              Klassen 2
  • Tiere der Heimat-Kinderbauernhof                                      Klassen 1 und 2
  • Schule früher und heute                                                         Klassen 3
  • Rund um den Apfel                                                                 Klassen 3
  • Kartoffelgeschichte und -gerichte                                         Klassen 4
  • Fische sezieren                                                                      Klassen 5
  • Prävention - Gewalt und Medien                                           Klassen 5
  • zwei Bläserklassen                                                                 Klassen 5
  • Besuch des Hauptbahnhofes mit

Interviews in englischer Sprach in

Berlin                                                                                      Klassen 6

  • Prävention - Mobbing                                                             Klassen 6
  • Prävention - Drogen/Sucht                                                    Klassen 6
  • 775 Jahre Strausberg                alle Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler

 

  • Exkursionen

 

  • Landeshauptstadt Potsdam                                                Klassen 4
  • Schiffshebewerk, Kloster Chorin                                        Klassen 5
  • Technikmuseum                                                                    Klassen 6
  • Heimatmuseum                                                                    Klassen 3 und 4
  • Bauernhof                                                                              Klassen 1
  • Tierpark                                                                                 Klassen 1 und 2
  • Brandenburgisches Freiluftmuseum Altranft                     Klassen 3
  • Besuch der Feuerwehr                                                        Klassen 2

 

  • Schnupperkurse für die Schulanfänger

 

Schnupperkurse nennen wir diese heute, denn bereits vier Monate vor Eintritt in das Schulleben dürfen die kommenden Schulanfänger Gast in unserer Schule sein. Das vorrangige Anliegen sehen wir Kolleginnen und Kollegen darin, uns vorzustellen und Freude am Schulbesuch zu wecken.

 

Diese Kennenlernstunden werden speziell auf den Lernprozess im Vorschulalter abgestimmt. Die Übungen sind pädagogisch aufgebaut, bereiten den Kindern Freude und stimmen sie auf breit gefächerte Lernfelder ein.

 

Unser Ziel, die Anfangsphase harmonischer zu gestalten und das Lernen fließender in den neuen Tagesrhythmus zu integrieren, wird von den Schulanfängern gern mit Freude angenommen. Unsere Konzeption der Übungsmaterialien sind auf vier Förderbereiche ausgerichtet. Sie umfassen wesentliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Anfangsphase in der Grob- und Feinmotorik, Wahrnehmung und in der Raumorientierung.

 

 

 

 

 

  1. Arbeit der Schulstation